Was eine 3D-Animation kostet, hängt davon ab, was sie zeigen soll. Eine kurze Funktionsdarstellung ist anders zu kalkulieren als ein fotorealistischer Film mit mehreren Produkten und Szenen. Hier erfahren Sie, welche Faktoren den Aufwand bestimmen und welche Informationen Sie für ein belastbares Angebot benötigen.
Welche Faktoren bestimmen die Kosten?
| Kostenfaktor | Was wir dafür klären |
|---|---|
| Produkt und Detailgrad | Welche Bauteile, Materialien, Innenansichten und Funktionen sollen sichtbar werden? |
| Vorhandene 3D-Daten | Liegen geeignete CAD-Daten vor oder müssen Modelle erstellt und aufbereitet werden? |
| Szenen und Filmlänge | Wie viele Abläufe, Einstellungen und Produkte müssen erklärt werden? |
| Bildqualität und Animation | Sind einfache Bewegungen, komplexe Prozesse oder fotorealistische Umgebungen erforderlich? |
| Sprachen und Ausgabeformate | Welche Sprecherfassungen, Untertitel, Seitenverhältnisse und Auflösungen werden benötigt? |
| Abstimmung und Änderungen | Wer gibt Inhalte frei und welche Korrekturrunden sind im Leistungsumfang vereinbart? |
Ein Minutenpreis allein reicht deshalb nicht aus. Ein kurzes Video mit vielen technischen Details kann aufwendiger sein als ein längerer Film mit wenigen einfachen Szenen. VIZBURG kalkuliert auf Basis des konkreten Konzepts und eines definierten Leistungsumfangs.
Diese Angaben brauchen wir für Ihr Angebot
- Produkt, Zielgruppe und geplanter Einsatzzweck
- Kernbotschaft und technische Inhalte, die erklärt werden sollen
- Vorhandene CAD-Daten, Zeichnungen und Bildmaterialien
- Gewünschte Filmlänge und Beispiele für den visuellen Stil
- Sprachen, Sprecher und Ausgabeformate
- Termin, Ansprechpartner und Freigabeprozess
Sie möchten eine Animation für Ihr Produkt planen? Sehen Sie, wie VIZBURG technische Inhalte umsetzt und welche Schritte von der Idee zum fertigen Film führen.
Technische 3D-Animation mit VIZBURG planen
Einmal produzieren, mehrfach einsetzen
Ein Film kann auf der Website, auf Messen und im Vertrieb eingesetzt werden. Aus dem vorhandenen Material lassen sich je nach vereinbartem Umfang weitere Fassungen, kurze Ausschnitte und Produktbilder ableiten. Planen Sie diese Ausgaben frühzeitig ein. Zusätzliche Szenen, Übersetzungen, Nutzungsrechte und spätere Produktänderungen können weitere Kosten verursachen.
Eine Visualisierung kann einen physischen Demonstrator für bestimmte Präsentationen ergänzen oder ersetzen. Sie ersetzt keine Funktionsprüfung und keinen technischen Prototyp, der für Entwicklung oder Zulassung erforderlich ist.
Wie berechnet sich die Wirtschaftlichkeit?
Betrachten Sie für einen festgelegten Zeitraum die gesamten Projektkosten, den zurechenbaren zusätzlichen Deckungsbeitrag und tatsächlich realisierte Einsparungen. Zusätzlicher Umsatz allein ist kein Gewinn. Reine Zeitgewinne sollten separat ausgewiesen werden, solange daraus keine realisierten Einsparungen entstehen.
Projekt-ROI = (zusätzlicher Deckungsbeitrag + realisierte Einsparungen − gesamte Projektkosten) / gesamte Projektkosten × 100.
Modellrechnung für zwölf Monate
Dieses Beispiel ist eine frei gewählte Rechenannahme. Es ist kein VIZBURG-Preisangebot, kein Kundenergebnis und keine Prognose.
| Annahme | Betrag |
|---|---|
| Gesamte Projektkosten | 12.000 € |
| Realisierte Einsparungen | 8.000 € |
| Zurechenbarer zusätzlicher Deckungsbeitrag | 10.000 € |
| Wirtschaftlicher Nettoeffekt | 6.000 € |
| Projekt-ROI | 50 % |
Ohne den zusätzlichen Deckungsbeitrag ergäbe sich bei gleichen Kosten und Einsparungen ein Projekt-ROI von rund minus 33 %. Kosten und Nutzen dürfen nicht doppelt gezählt werden. Eine Amortisationsdauer lässt sich erst aus ihrem zeitlichen Verlauf bestimmen.
Woran erkennen Sie, ob sich der Einsatz lohnt?
Legen Sie vor dem Start fest, welches Problem der Film lösen soll und wie Sie Veränderungen prüfen. Mögliche Größen sind der Aufwand für Produktpräsentationen, tatsächlich eingesparte Transportkosten sowie bestätigte Anfragen und qualifizierte Vertriebsgespräche. Vergleichen Sie passende Zeiträume und berücksichtigen Sie andere Änderungen an Website, Kampagnen oder Vertrieb.
Häufige Fragen zu Kosten und Budget
Gibt es einen festen Preis pro Minute?
Eine pauschale Minutenangabe bildet die Unterschiede bei Modellierung, Szenen und technischer Komplexität nicht zuverlässig ab. Ein konkretes Angebot benötigt ein Briefing und einen definierten Leistungsumfang.
Senken vorhandene CAD-Daten den Aufwand?
Geeignete Daten können als Grundlage dienen. Sie müssen häufig für Animation und Darstellung aufbereitet werden. Wie viel Arbeit entfällt, prüfen wir anhand der vorhandenen Dateien.
Welche Leistungen sollten im Angebot stehen?
Konzeption, Datenaufbereitung, Modellierung, Animation, Rendering, Postproduktion sowie vereinbarte Sprecherfassungen, Ausgabeformate und Korrekturrunden. Prüfen Sie auch Nutzungsrechte und den Umgang mit späteren Änderungen.